Reparaturkostenschutz: Wichtige Versicherung für Autos und Motorräder

Ein Defekt am PKW kann schnell teuer werden. Reparaturkosten in vierstelliger Höhe sind keine Seltenheit. Um sich vor diesen hohen Kosten zu schützen, ist ein Reparaturkostenschutz sinnvoll. Doch was muss vor dem Abschluss einer solchen Versicherung beachtet werden?

Welche Bauteile sind versichert?

Bevor man einen Vertrag zum Reparaturkostenschutz abschließt, sollte man sich in der Police gründlich mit dem Kleingedruckten auseinandersetzen. Denn häufig werden nur spezielle Bauteile von der Versicherung erfasst. Tritt der Defekt dann an einem nicht versicherten Bestandteil des Autos oder Motorrads auf, kann es teuer werden. Deshalb ist es sinnvoll, auf einen umfassenden Reparaturkostenschutz zu achten. Dabei sollten folgende Bauteile versichert sein: – serienmäßig verbaute Bauteile – Elektronik – mechanische Bestandteile

Üblich ist es, mit der Versicherung Reparaturkosten in Höhe von bis zu 7.000 Euro zu decken. Diese Summe bezieht sich nicht nur auf die Lohn-, sondern auch auf die Materialkosten.

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Ausnahmen im Reparaturkostenschutz

Von den meisten Versicherungen sind Verschleißteile ausgeschlossen. Bremsen und andere Bauteile, die regelmäßig getauscht werden müssen, sind kein Bestandteil des Reparaturkostenschutzes. Außerdem ist der Versicherungsschutz begrenzt. Autos und Motorräder, die älter als zehn Jahre oder mehr als 150.000 Kilometer gefahren sind, können nicht mehr von der Versicherung profitieren. Mit steigender Kilometer-Laufleistung kann auch der Erstattungssatz für die Lohn- und Materialkosten fallen.

Wie viel kostet der Reparaturkostenschutz?

Wie hoch die Versicherungsbeiträge für den Reparaturkostenschutz ausfallen, hängt in erster Linie von der Motorleistung des zu versichernden Motorrads oder PKWs ab. Die Beiträge können monatlich oder jährlich beglichen werden. Ein Tipp: Ein jährlicher Beitrag ist meist kostengünstiger als die monatliche Abrechnung. Die Beiträge liegen zwischen monatlich 20 bis 30 Euro, im Jahr können es dann zwischen 240 und 360 Euro sein. Viele Versicherer verlangen, dass Wartungsintervalle regelmäßig wahrgenommen und im Service-Heft vermerkt sind.

Vergessen Sie aber auch nicht beim Kauf eines KFZ eine günstige KFZ-Versicherung zu finden. Das machen Sie am besten mit einem Autoversicherungrechner.