KFZ Federspanner

Als typische Verschleißteile müssen die Stoßdämpfer und deren Federn in regelmäßigen Abständen gewartet werden – spätestens aber dann, wenn sich defekte feststellen lassen.

Hohe Werkstattkosten, Ausgaben für den Ersatzwagen und Zeitaufwand ohne Ende – es gibt zahlloses Gründe, warum einige Wartungen am eigenen Fahrzeug auch selbst zu erledigen sind. Insbesondere aber dann, wenn es um verschlissene oder defekte Stoßdämpfung am Auto geht, gilt es schnell zu handeln und den Wechsel sobald wie möglich vorzunehmen.

Für einen Austausch benötigt man meist die Hilfe eines Federspanners.

In der Regel richtet sich der gemeine Bürger da mal schnell an die Werkstatt seines Vertrauens. Das muss aber eigentlich gar nicht sein, denn für eine Wartung oder einen Wechsel der Federn bedarf es normaler Weise gar keiner Werkstatt. Der Clou dabei ist, dass jeder mit dem richtigen Federspanner, dem nötigen Wissen sowie einem kleinen Schuss handwerklicher Begabung ganz einfach und völlig autark die Federn an seinem Auto wechseln kann. Die Kosten, die eine Werkstatt für eine solche Arbeit aufrufen würde, sind dabei um ein Vielfaches höher, als die clevere Selbstinitiative.

Die Auswahl des richtigen Federspanners ist das Wichtigste

Der sogenannte Federspanner ist als Werkzeug und Hilfsmittel unerlässlich, um die Federn zu wechseln. Da eine solche Feder unter enormer Spannung steht, die aber auch so bewahrt bleiben muss, wird zunächst die Feder im Fahrzeug gelockert. Genau hier beginnt nun die Aufgabe des Federspanners, der an der Feder fixiert die nötige Spannung beibehält. Erst dann ist eine gefahrlose Demontage des Stoßdämpfers möglich.

Welcher Federspanner ist für welchen Fahrzeugtyp zu verwenden?

Einfache Federspanner werden sehr günstig angeboten. Preise entwickeln sich natürlich immer entsprechend den Anforderungen, die gestellt werden. Dabei gilt es zu beachten, dass nicht jeder Federspanner für jedes Fahrzeug geeignet ist. Wenngleich die sogenannten MacPherson Federbeine am weitreichendsten verbaut wurden, kann es immer vorkommen, dass auch vollkommen unbekannte Federn nachträglich verbaut wurden. Darum ist ein universeller Federspanner für solche Aufgaben die vollkommen richtige Wahl.

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Der generelle Unterschied

Generell unterscheidet man bei Federspannern zwischen den folgenden zwei Typen.

1.) Der Federspanner mit Krallen, der oft auch ein Schraubgewinde besitzt. Er wird für die wenigsten Fahrzeugen noch benutzt und wird darum auch wesentlich weniger gehandelt.

2.) Der MacPherson Federspanner. Er ist das absolute Universalgerät, das auch wirklich bei allen Fahrzeugen angewendet werden kann. In den gängigsten Fahrzeugen wurden nämlich die sogenannten MacPherson-Federbeine eingebaut, die sich auf dem Weltmarkt so gut wie durchgesetzt haben. Die Federbeine lassen sich bei diesen Bautypen besonders gut warten, da sie nur aus einer Feder, einem Stoßdämpfer und einem Achsschenkel bestehen. Die Federn können bei diesem Bautyp mit dem Universal-Federspanner leicht und ohne Anstrengung gespannt werden.

Grundsätzlich ist es aber dringend empfehlenswert, beim Kauf eines Federspanners auf die Qualität des Gerätes zu achten. Denn gerade bei günstigen Modellen muss oftmals das Drehen des Spanners per Hand vorgenommen werden, was doch eine erhebliche Anstrengung darstellt. Hier sollte jeder seine eigenen Möglichkeiten bestens einschätzen können, da bei unsachgemäßem Gebrauch auch Verletzungsrisiken bestehen können. Hochwertigere Federspanner werden oftmals mit sinnvollen Funktionen ausgestattet und sind somit auch etwas kostenintensiver als die einfachen Geräte. Die etwas höhere Investition lohnt sich aber in allen Fällen und macht sich garantiert auch bemerkbar.

In Kombination mit einem Schlagschrauber kann ein komfortables und effizientes Arbeiten ohne übermäßigen Krafteinsatz erfolgen. Hier eignen sich viele Antriebstypen. Allerdings ist ein Akkuschlagschrauber für diese Arbeit noch am effektivsten einsetzbar, da sie frei beweglich und besonders handlich sind. Für den Antrieb benötigt man dann nur die richtige Aufstecknuss, deren Größe man den Angaben des Herstellers entnehmen kann.

Eine weitere und nicht minder wichtige Betrachtungsweise ist natürlich die Spannkraft, bei der man nicht zögerlich und sparsam sein sollte. Ebenso bedeutend beim Kauf eines qualitativ hochwertigen Federspanners ist der Werkstoff, aus dem der Spanner gefertigt wurde. Achten Sie auf hohe Nennwerte und Eigenschaften, die man von Edelstahl kennt. Korrosionsfreie Werkzeuge sind auch hier die beste Wahl.

In unserem Shop haben wir eine große Auswahl an Federspanner aller Bauarten für unsere Kunden zusammengestellt. Die zusätzlichen Werkzeuge zum Verarbeiten und Montieren können Sie selbstverständlich ebenfalls in unserem Shop erwerben.