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Laser: Scheinwerfer der Zukunft?

Die Sicherheit eines Auto ist für viele Käufer ein zentraler Punkt, dem sie viel Beachtung schenken – ob ABS, ASR, Airbag oder aktive Fahrstabilisationselektronik, die Hersteller stellen dem Fahrer viele Hilfen zur Verfügung, die nachweislich die Zahl der Unfälle auf den Straßen drastisch senken.

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Wichtig für eine sichere Fahrt durch die Nacht ist eine gute Beleuchtung, denn wie Statistiken zeigen, finden circa 50 Prozent aller Unfälle in den Nachtstunden statt, weswegen die Automobilhersteller in diesem Bereich bemüht sind, durch permanente Innovationen up to date zu sein. Bestes Beispiel für die unermüdliche Suche nach einer taghellen Nacht ist der Laser-Scheinwerfer, der eine Leuchtkraft garantiert, die mit konventionellen Technologien nicht erreicht werden kann.

Die Technik beim Fahrzeug hinter dem Laserlicht


Bisher galten LED-Scheinwerfer als Maß der Dinge, die mit einer Leuchtweite zu überzeugen wussten, gegen welche herkömmliche Halogenscheinwerfer alt aussehen. Doch die Zeit der LED-Lichtspender nähert sich langsam aber sicher dem Ende: Beim neusten Sportwagen i8 von BMW durchschneiden gleißende Lichtkeulen aus Laserlicht messerscharf die Dunkelheit der Nacht, und sorgen dafür, dass selbst Straßenschilder in hellem Schein erstrahlen, die noch in weiter Ferne liegen – zumindest dann, wenn die Geschwindigkeit des Autos mehr als 70 km/h beträgt, die Umgebung komplett dunkel ist und keine weiteren Verkehrsteilnehmer gestört werden könnten.

Was dem Fahrer dann jedoch geboten wird, ist eine Show, welche die Nacht tatsächlich zum Tag werden lässt, denn gegenüber konventionellen LED-Scheinwerfern konnte die Leuchtweite von Laser-Scheinwerfern gut und gerne verdoppelt werden. Dabei muss niemand Sorge haben, dass das Laserlicht eventuell zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könnte, denn bevor der Laserstrahl in die Nacht entlassen wird, sorgt ein Phosphor-Kristall dafür, dass er abgeschwächt und zerstreut wird. Und mehr als das, die Technik ist nicht nur vollkommen unbedenklich, zudem empfinden Menschen das Licht als sehr angenehm, da es sich in einem natürlichen Frequenzbereich bewegt.

Keine Frage: der Laser-Scheinwerfer kann aufgrund seiner geballten Ingenieurskunst ganz groß auftrumpfen – kommt aber dessen ungeachtet in einem Gewand daher, welches fast schon unscheinbar wirkt, denn die Größe eines Laser-Scheinwerfers erinnert eher an eine Zigarettenschachtel und nicht an einen High-End Boliden. Daher verwundert es auch nicht, dass er rund 30 Prozent weniger Gewicht auf die Waage bringt, dafür aber deutlich weniger Energie zieht als ein konventioneller LED-Scheinwerfer. Einen Haken hat die Sache dann aber doch: Der Preis für die Lichtinnovation schlägt mindestens mit 3.000 Euro zu Buche, weswegen dieses kostenpflichtige Extra ein Luxus ist, welches aktuell nicht für jeden erschwinglich sein dürfte.

Von der großen Leinwand auf die Straße


Der eigentliche Star im Laser-Scheinwerfer ist der Phosphor-Kristall, welcher von der Firma Osram ursprünglich entwickelt wurde für den Einsatz in digitale Kino-Projektoren. Während LED-Scheinwerfer mittlerweile hundertfach auf dem Markt zu finden sind, was zu einem regelrechten Preisverfall geführt hat, besitzt die Firma Osram für ihren Zauberchip ein Patent – billige Alternativen sind daher noch lange nicht in Sicht, und ihre Innovation lässt sich Osram teuer bezahlen. Ein weiterer Faktor, der für die hohen Preise sorgt, ist die Umgebung, in welcher der Chip seine Dienste tun muss, denn nicht nur, dass er permanente Vibrationen und Erschütterungen klaglos zu verkraften hat, zudem muss er auch Temperaturschwankungen zwischen minus 40 und plus 80 Grad erdulden, was die Produktionskosten merklich in die Höhe treibt. Dennoch: über kurz oder lang wird das Laserlicht auch für den Normalverdiener zu erschwinglich Preisen zu haben sein, was nicht nur den Fahrkomfort erhöht, zudem wird sich die Lichtinnovation auch positiv auf Unfallstatistik auswirken.

Vergessen Sie aber auch nicht beim Kauf eines KFZ eine günstige KFZ-Versicherung zu finden. Das machen Sie am besten mit einem Autoversicherungrechner.

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